Die Gewährung unverzinslicher oder ungenügend verzinster Vorschüsse oder Darlehen an Beteiligte oder an nahestehende Dritte stellt eine geldwerte Leistung dar und unterliegen gemäss Gesetz der Verrechnungssteuer von 35%. Mittels Formular 102 sind solche Leistungen unaufgefordert innert 30 Tagen nach Fälligkeit zu deklarieren. Für die Bemessung einer angemessenen Verzinsung stellt die Eidgenössische Steuerverwaltung ein Rundschreiben zur Verfügung.

Quelle: TREX Der Treuhandexperte 2/2019