Die Eidg. Zollverwaltung löst die bisherigen gelben Importbelege ab 1. März 2018 durch die elektronische Veranlagungsverfügung (eVV) Import ab. Alle Firmen, die Waren aus dem Ausland beziehen, sind von dieser Umstellung betroffen.

Neu müssen diese Daten elektronisch beim Zollserver abgeholt und während 10 Jahren beim Importeur elektronisch archiviert werden. Nur die elektronische XML-Datei ist inskünftig noch gültiger Vorsteuernachweis für die Mehrwertsteuer. Die bisherigen, auf weissem Papier ausgedruckten Zoll- und MWST-Rechnungen werden den ZAZ-Kontoinhabern weiterhin in unveränderter Form per Post zugestellt oder können als E-Rechnung bezogen werden. Besitzt der Importeur kein eigenes ZAZ-Konto, werden ihm die Veranlagungsverfügungen auf folgenden Wegen zugestellt:

  • Der Spediteur sendet dem Importeur die Dateien per E-Mail.
  • Der Importeur muss die Dateien selbst auf dem Server des Spediteurs abholen.
  • Der Spediteur sendet dem Importeur die Sendungsnummer des Zolls und einen Code zu. Mit diesen Angaben muss der Importeur die Dateien selbst beim Zollserver abholen.

Das Obligatorium tritt ab 1. März 2018 in Kraft. Ein idealer Umstellungstermin ist der Jahreswechsel 2017/2018.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ezv.admin.ch
Quelle: Der Treuhandexperte